Der Kommentator

Ratgeber für Körper, Seele und Gesundheit

Work-Life-balance: gesund leben im Alltag 29.08.13

© Gunnar Assmy - Fotolia.com

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Für ein gesundes Leben wird es immer wichtiger einen Ausgleich von Freizeit, Arbeit und Privatleben zu finden. Work-Life-Balance ist ein neuer Begriff der versucht genau diese Faktoren in Einklang zu bringen. In Zeiten wo Burn-Out fast schon zum Trend wird, braucht man eine Gegenbewebung. Immer mehr Arbeitgeber haben das verstanden und versuchen ihren Angestellten diesen Ausgleich so gut es geht zu geben. Für viele Menschen ist Sport ein wichtiger Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Man braucht eben gewisse Phasen der Erholung, die viele eben mit sportlicher Aktivität, Treffen mit Freunden und Zeit mit der Familie in Verbindung setzen. Doch dieses Gleichgewicht zu finden ist nicht einfach. Wichtig ist nämlich auch, dass man sich dann im Alltag nicht genauso stresst. Deswegen ist auch Urlaub ein wichtiger Faktor. Ab und an muss man sowohl aus dem Berufs- wie auch aus dem normalen Alltag einfach mal ausbrechen. Wer wirklich Erholung sucht, sollte diesen Artikel über Ayurveda-Kuren auf Ski Lanka lesen. Dort wird seit Jahrtausenden die alte indische Heilkunst weitergegeben. Ziel ist es Körper, Seele und Psyche als Einheit zu verstehen. Eine Kombination aus Massagen, gesunder Ernährung und Yoga sind das Geheimnis. Hier findet man wirklich Erholung pur. Wer die Zeit und die Muße zur Zeit nicht findet, der möchte sich vielleicht einfach nur so mal etwas gönnen und sich für den ganzen Stress belohnen. Dazu bekommt man auf der Seite luxus.welt.de einiges an Inspiration. Aber auch ohne

Luxus: Es ist einfach wichtig sind Ruhephasen zu gönnen und diese in den Alltag zu integrieren! Für den einen ist es Yoga, den anderen Joggen oder aber Zeit mit den Liebsten zu verbringen. Man muss seinen Ruhepol nur finden.

Chronische Rückenschmerzen – was hilft ? 29.07.13

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Immer mehr Menschen leiden berufsbedingt unter chronischen Schmerzen. Die häufigsten Beschwerden sind nach aktuellen Umfragen Kopf- und Rückenschmerzen. Durch langes Sitzen am Schreibtisch wird der Körper nur einseitig benutzt und kaum bewegt. Bewegung aber ist sehr wichtig, um einen Ausgleich zur einseitigen Belastung zu schaffen. Das Problem: Die monotonen Muskelbelastungen können zu einer Verkrampfung der Muskulatur und einer Rückbildung der nicht benutzten Muskeln führen. Einige Unternehmen versuchen mit firmeninternen Sportgruppen, die in den Arbeitsalltag integriert sind, gegen Haltungsschäden anzugehen. Immer mehr Arbeitgeber schließen sich dieser Idee an und achten auch auf besonders nahrhaftes und leichtes Kantinenessen für ihre Angestellten.

Eines der meisten Probleme durch monotones Sitzen sind Rückenschmerzen. Durch die Fehlhaltung am Arbeitsplatz wird der Rücken unvorteilhaft belastet und angespannt – so können Schmerzen entstehen. Das Wichtigste bei vielem Sitzen ist im Grunde, nicht mit dem Körper nach vorne abzusacken, sondern möglichst gerade zu sitzen. Da dies auf den meisten herkömmlichen Bürostühlen eher schwierig ist, kann man schon bei der Stuhlwahl eine wichtige Entscheidung für seine Gesundheit treffen. Spezielle orthopädische Stühle oder auch Sitzbälle aus der Physiotherapie können bei einer krummen Sitzposition Abhilfe schaffen. Haben sich bereits erste Schmerzen angedeutet, so kann man auch beim Heilpraktiker oder Physiotherapeuten eine Schmerztherapie beginnen, denn es muss nicht direkt eine Rücken-OP sein. Dies bietet sich vor allem bei einfachen Muskelverhärtungen mit Bewegungseinschränkung an. Auch leichte bis starke Muskelverspannungen können normalerweise mit Krankengymnastik oder einer manuellen Therapie gut in den Griff bekommen werden.

Wenn die sanften Methoden nicht helfen, muss man sich erste Gedanken über weitere Möglichkeiten der Behandlung machen. Gerade bei schlimmen Vorfällen im Rückenbereich, wie zum Beispiel Bandscheibenvorfällen, hilft oft nur noch eine Operation. Bevor man diesen Schritt macht, sollte man sich über Risiken und Heilungschancen der Rücken-OP von einem Arzt des Vertrauens beraten lassen. Foto : © sparkie  / pixelio.de

Ernährungsberatung : Unterstützung für Abnehmer 20.06.13

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Es gibt viele Möglichkeiten, überflüssiges Gewicht loszuwerden. Am effektivsten ist nach Meinung von Experten eine ausgewogene Ernährung kombiniert mit sportlicher Aktivität. Früher fand man entsprechende Ernährungstipps vor allem in Büchern und Zeitschriften, heutzutage suchen viele Menschen Rat im Internet, wenn sie Gewicht verlieren möchten. Viele Websites widmen sich ausschließlich der Ernährungsberatung. Online werden Artikel und Tabellen zur Verfügung gestellt, die einen Überblick über geeignete Lebensmittel und deren Nährwerte geben. Teilweise werden auch sogenannte Experten-Chats angeboten, bei denen man direkt mit einem Ernährungsberater kommunizieren und Fragen an ihn richten kann.

Mit dem neu gewonnenen Wissen kann man sich dann daran machen, die überflüssigen Pfunde zu bekämpfen. Die Ernährungsgewohnheiten sollten idealerweise auf Dauer umgestellt werden, um die positiven Effekte auf die körperliche Gesundheit voll ausnutzen zu können. Eine Umstellung für einen kurzen Zeitraum lässt das verlorene Gewicht schnell wieder zurückkehren. Anfangs sollte man vor allem auf eine strenge Disziplin achten – allerdings nicht zu verbissen, denn sobald das Abnehmen zur Tortur wird, sinkt die Motivation. So kann es aus psychologischen Gründen durchaus einmal erlaubt sein, sich etwas Süßes oder eine Portion Fast Food zu gönnen. Darüber hinaus sollte jedoch auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse geachtet werden. Gegen Abend sollte die übermäßige Zufuhr von Kohlenhydraten vermieden werden: Diese liefern Energie, die in den Abendstunden und in der Nacht nicht verbraucht wird. Der Körper speichert diese als Reserve und lagert sie in Fettdepots ein.

Zusätzlich zur Ernährung sollte man darauf achten, sich viel zu bewegen. Das gilt umso mehr, wenn man beruflich viel Zeit im Sitzen verbringt. Hieraus können sich auf Dauer körperliche Beeinträchtigungen ergeben, wenn kein sportlicher Ausgleich stattfindet. Doch man muss nicht gleich zum Ausdauersportler werden: Wer täglich für einige Minuten den Sitzplatz verlässt und herumläuft, der tut bereits etwas für die Gesundheit und kann Verspannungen und Rückenproblemen vorbeugen. Als Freizeitaktivitäten sind moderates Jogging, Radfahren und Schwimmen ideale Möglichkeiten, um fit zu bleiben und die Fettverbrennung anzukurbeln. Bild : © Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de 

Kochen – Folge der indischen Lehre 23.05.13

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Im Sinne des Ayurveda wird der Mensch als Ganzes erfasst, also Körper, Geist und Seele. Dementsprechend ist auch eine Ernährung in dieser Tradition ausgerichtet auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen, nach dessen Persönlichkeit und Gewohnheiten. Ayurveda soll dabei nicht nur eine neue Ernährungsweise, sondern ein komplettes System darstellen, das helfen soll, Krankheiten zu heilen und gesund zu bleiben. Auch im Westen bilden sich immer mehr Heilpraktiker im Bereich der Ayurveda-Tradition weiter, um z.B. auch Massagen zur Entschlackung des Körpers anbieten zu können. Übersetzt bedeutet Ayurveda das “Wissen vom Leben” und umfasst ayurvedische Tees, Ayurveda Massagen, Speisen, Öle und letztlich Yoga und Meditation. Durch zahlreiche Übersetzungen ist das Wissen über die indische Tradition auch im Westen anwendbar geworden.

Um der Ernährungslehre des Ayurveda näherzukommen, sind im Handel und auch auf diversen Internetseiten viele Informationen zum Thema erhältlich. Hier werden beispielsweise auch die Regeln für den Umgang mit Essen, die drei unterschiedlichen Konstitutions-Typen und Rezepte zum Nachmachen vorgestellt. Besonders betont wird die Wirkung der Nahrung auf den Organismus, da als Ziel gilt, die Energien des Körpers innerlich in Balance zu halten und so den Gesundheitszustand zu verbessern. Interessierte sollten sich daher zunächst mit den drei Energietypen beschäftigen und versuchen sich einzuordnen. Die Zuordnung zu den Typen kann nicht komplett eindeutig sein, hier sind immer Mischformen möglich. Tendenziell sollte aber eine Form überwiegen. Die Wahl der Nahrungsmittel fällt dann gemäß dieser Einteilung: Ayurvedische Rezepte sollen so gewählt werden, dass die Energien ausgeglichen sind und sich wieder Wohlbefinden nach dem Essen einstellt. Gemäß der über 4000 Jahre alten Tradition werden vorwiegend warme Speisen zubereitet, da diese leichter verdaulich sind. Die Zubereitung ist überwiegend leicht gehalten und es liegt eine besondere Betonung darauf, dass vollwertige Lebensmittel gebraucht werden. Bild :  © Benjamin Matzmorr  / pixelio.de 

Übersäuerungen des Körpers sollten vermieden werden 24.04.13

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Eine Übersäuerung des Körpers sorgt dafür, dass ein Ungleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Organismus entsteht. Was in Asien schon lange bekannt ist und beachtet wird, erlangt nun auch in europäischen Breiten größere Aufmerksamkeit, denn eine Übersäuerung des Körpers kann sich auf viele gesundheitliche Bereiche und auch auf das Wohlbefinden erheblich auswirken. Wenn man sich schlapp, müde und antriebslos fühlt, ohne dass ein organischer Hintergrund hinter diesem Unwohlsein steht, kann eine Übersäuerung des Organismus eine Rolle spielen. Die Gründe für die Übersäuerung sind vielfältig und liegen in unserer Lebensweise begründet. Von unausgewogener Ernährung über einen hektischen Lebensstil bis hin zu Umweltbelastungen liegen die Gründe für die Übersäuerung des Organismus. Auf einige Aspekte haben wir leider keinen Einfluss, andere wiederum können wir durch eine Veränderung des Lebensstils so verändern, dass die Übersäuerung sich so weit reduzieren lässt, dass das Wohlbefinden zurückkehrt.

Bei der Übersäuerung des Organismus ist es so, dass sich die pH-Werte in den Körperflüssigkeiten in einen ungünstigen Bereich verändern. So wird letztlich der gesamte Stoffwechsel beeinflusst. Zahlreiche Stoffwechselfunktionen sind auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt angewiesen und die Übersäuerung verhindern nun einige wichtige Funktionen innerhalb des Stoffwechsels. Die beste Funktion des Stoffwechsels ist in einem Milieu eines pH-Wertes von mehr als 7 gewährleistet. Dabei weisen aber insgesamt rund 80 Prozent aller Bewohner Europas eine ungesunde Übersäuerung des Organismus auf. Somit funktioniert bei eben diesen rund 80 Prozent Europäern der Stoffwechsel nur mehr oder weniger eingeschränkt. Die Messung des Körpersäurewertes ist relativ einfach. Ein Urinteststreifen aus der Apotheke bringt hier wertvollen Aufschluss. Im Lebensstil lässt sich die Übersäuerung relativ leicht reduzieren. Basische Lebensmittel pflanzlicher Art können den Organismus ebenso günstig beeinflussen wie der Verzicht auf industriell gefertigte Nahrungsmittel, Zucker, Kaffee, Schwarztee oder Alkohol. Höhere Vitalität und mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit können das Ergebnis sein. Bild : © www.clearlens-images.de  / pixelio.de

Abwehrkräfte stärken, der Gesundheit zu Liebe 23.02.13

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Wer starke Abwehrkräfte hat, der spart sich den Gang zur Apotheke und teure Medikamente. Vor allem durch eine sinnvolle Ernährung kann ein positiver Effekt auf das Immunsystem erzielt werden. Hier sollte es ausgewogen zugehen: Viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte versorgen den Körper mit lebenswichtigen Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Spurenelementen. Der übermäßige Genuss von Alkohol und Fast Food hingegen schwächt das Immunsystem stark, zudem wird der Vitaminbedarf des Körpers erheblich gesteigert – das Risiko für Mangelerscheinungen wächst. Experten raten deshalb, fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, um eine ausreichende Zufuhr an Vitalstoffen zu gewährleisten. In welcher Form dies geschieht, spielt keine Rolle. So erfüllen auch frisch gepresste Säfte ihren Zweck. Diese sollten jedoch zügig verzehrt werden, da sie durch längere Aufbewahrung einen erheblichen Teil der gesunden Inhaltsstoffe einbüßen. Wer sich ausgewogen ernährt, der kann guten Gewissens auf sämtliche Vitamin- und Nahrungsergänzungspräparate verzichten. Zusätzlich zur gesunden Ernährung sollte man zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, am besten in Form von Wasser.

Ein weiterer, wichtiger Faktor zur Stärkung der Abwehrkraft ist die Bewegung, vorzugsweise an der frischen Luft. Joggen und Radfahren, aber auch Spaziergänge bringen den Kreislauf in Schwung und haben einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Die regelmäßige Bewegung im Freien kann relativ einfach in den Tagesablauf integriert werden: Für kurze Wege, beispielsweise zur Post oder zum Einkaufen, sollte man nicht das Auto benutzen, sondern zu Fuß gehen. So tut man nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern schützt auch die Umwelt.

Das Gegenteil der körperlichen Ertüchtigung ist ebenfalls immens wichtig: Ruhe. Insbesondere sollte auf den eigenen Schlafrhythmus geachtet werden. Experten raten zu mindestens sieben Stunden Schlaf. Der Körper erhält so ausreichend Zeit, um sich zu erholen und (Abwehr-)Kräfte zu sammeln. Diejenigen, die im Alltag einem erhöhten berufsbedingten Stress ausgesetzt sind, tun gut daran, sich ausreichende Ruhephasen zu gönnen, denn die Ausschüttung von Stresshormonen ist wahres Gift für das Immunsystem. Kurze Meditationsübungen und autogenes Training, beispielsweise in der Mittagspause, sind empfehlenswert, um Stress abzubauen.

Auch Saunabesuche und Wechselbäder wirken sich günstig auf das Immunsystem aus. Durch die Temperaturunterschiede erlangt der Körper die Fähigkeit, sich besser auf den Wechsel von warm zu kalt und umgekehrt einzustellen. Ohne diese Fähigkeit wird vor allem im Winter die Anfälligkeit für Erkältungen begünstigt: Ein schwaches Immunsystem reagiert empfindlich auf den Kontrast zwischen kalter, frischer Luft und stark beheizten Räumen – die Schleimhäute trocknen schneller aus und machen es den Viren einfacher, die Abwehrkräfte zu überrumpeln. Bild :  © Q.pictures  / pixelio.de

Schnelles schlank werden, aber auf die Gesundheit achten ! 21.02.13

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Fast jeder, der schon einmal etwas zum Thema Abnehmen gesucht hat, wird auf die zahlreichen Angebote gestoßen sein, die schnelle Gewichtsabnahme versprechen. In den meisten Fällen funktioniert das schnell schlank werden jedoch nicht. Bevor eine Diät begonnen wird, sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen, um zu prüfen, ob Puls, Blutdruck aber auch das Blutbild in Ordnung ist. Außerdem sollte keine Monodiät, sondern eine abwechslungsreiche Ernährung gewählt werden. Als Monodiät werden Ernährungsformen bezeichnet, bei denen häufig nur eine geringe Anzahl von Lebensmitteln verzehrt werden darf, schlimmstenfalls sogar nur ein einziges. Diese Diäten sind langfristig gesundheitsschädlich, da dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen. Auch der sogenannte Jojo-Effekt wird in den meisten Fällen nach einseitigen Diäten auftreten. Dies bedeutet, dass nach Ende des Programms das abgenommene Gewicht sehr schnell wieder zugenommen wird, meistens sogar noch etwas mehr.

Häufig finden sich im Internet Diätpillen, die mit einer hohen Gewichtsabnahme in sehr kurzer Zeit werben. Oft sind diese Produkte in Deutschland nicht zugelassen oder sogar verboten. Einige dieser Präparate sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gesundheitsschädlich.

Wer dauerhaft und gesund abnehmen möchte, sollte seine Ernährung umstellen. Nur eine dauerhafte Umstellung verhindert den Jojo-Effekt und beugt Mangelerscheinungen vor, welche durch einseitige Essgewohnheiten entstehen können. Schnell schlank werden wird von vielen Medizinern als ungesund eingeschätzt und stattdessen eine langsame, dafür aber kontinuierliche Gewichtsabnahme empfohlen. Zusätzlich bietet es sich an, regelmäßig Sport zu treiben. Dies unterstützt den Stoffwechsel und sorgt für Muskelaufbau. Außerdem sind sportliche Aktivitäten nicht nur für eine Gewichtsabnahme geeignet, sondern können die Gesundheit positiv beeinflussen. Wer seine Ernährung umstellen möchte, der kann sich mit seinen Fragen an seinen Arzt oder einen Ernährungsberater wenden. Dort kann sich über die richtigen Lebensmittel, wichtige Nährstoffe und auch über Dauer, Häufigkeit und Art sportlicher Aktivitäten informiert werden. Bild :  © Benjamin Matzmorr  / pixelio.de

Abnehmtipps: Walking statt Joggen 18.01.13

Walking im Winter - Foto von: © panthermedia.net Wenzel Fickert

Walking im Winter - Foto von: © panthermedia.net Wenzel Fickert

Walking hat nicht den allerbesten Ruf. Viele haben sofort alte Menschen oder Gruppen mit stark Übergewichtigen vor Augen, die mit Stöcken bewaffnet gemütlich spazieren gehen und das als Sport deklarieren. Walking ist das Jogging für die, die das richtige Laufen nicht mehr bewältigen – so das Vorurteil. Dabei hat Walking einige eindeutige Vorteile und eignet sich perfekt zum Verbrennen von Kalorien.

Erdung durch Walking

Walker haben immer einen Fuß auf dem Boden, und dementsprechend mehr Erdung, die dabei helfen kann, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Wird zusätzlich auf eine bewusste Atmung geachtet, bauen sich Stresshormone ab und der Kopf wird wieder klar und frei. Die Belastung beim Walken liegt im aeroben Trainingsbereich, solange das richtige Tempo eingehalten wird. Das liegt bei 6 bis 8 Stundenkilometern, einem Tempo, in dem wir eigentlich in einen Laufschritt fallen würden.

Sauerstoffversorgung und Muskelaufbau

Durch das Walken werden nicht nur unsere Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt und Fettdepots angegriffen, es kann auch dabei helfen, den Östrogenspiegel im Blut niedrig zu halten. Das wiederum verringert das Risiko auf Brustkrebs. Die Gefahr auf einen Herzinfarkt wird sogar um satte 35% gesenkt. Auch der Knochenstoffwechsel wird angeregt, was Osteoporose vorbeugen kann.

Die gelenkschonende Alternative

Walking ist nicht nur einfach zu erlernen, auch ist es eine gelenkschonende Alternative zum Joggen. Die fehlende Flugphase hat zur Folge, dass die Gelenke keinen Aufprall abfedern müssen und so geschont werden. Das ist besonders für ältere oder übergewichtige Menschen von Vorteil. Ein schwaches Bindegewebe wird ebenfalls geschont. Die Venen werden gekräftigt, was wiederum Krampfadern und Besenreisern vorbeugen kann. Muskeln in Po, Beinen, Bauch und Rücken werden aktiviert, was das Walking zu einem Sport macht, der viele Fitnessübungen ersetzen oder unterstützen kann.

Neben diesen zahlreichen positiven Eigenschaften auf unseren Körper kann sich Walking auch positiv auf unser psychisches Wohlbefinden und sogar auf unsere Kreativität auswirken. In der frischen Luft arbeitet das Gehirn besser und Ideen oder Problemlösungen fliegen uns geradezu zu.

Vegetarische Weihnachten: Nussbraten 13.12.12

Die vegetarische Alternative - Foto von:  © Marco Mayer - Fotolia.com

Die vegetarische Alternative - Foto von: © Marco Mayer - Fotolia.com

Wer behauptet denn, dass an Weihnachten nur Fleischfresser auf ihre Kosten kommen? Auch für Vegetarier gibt es tolle Alternativen zu Braten und Ko, die aus dem Weihnachtsessen ein echtes Highlight machen. Ein solches Gericht ist der Nussbraten, der sich hervorragend mit Knödeln und Rotkohl kombinieren lässt – traditionell weihnachtlich eben!

Der vegetarische Weihnachtsbraten

Für den vegetarischen Braten braucht man 5 Esslöffel Olivenöl, 300 g Cashewnüsse, einen Teelöffel Zucker, zwei Esslöffel Gemüsebrühe und Knoblauchzehen, etwa 200g Rote Bete, ein bis zwei Möhren, zwei bis drei Semmelbrösel, einen Esslöffel Senf, 300g Tofu oder eine alternative Füllung, zwei Zwiebeln, Zitronensaft und natürlich herkömmliche Gewürze wie Salz, Pfeffer, Thymian, Sojasoße. Am besten frisch vom Markt oder der Gemüseabteilung besorgt man sich Petersilie, Basilikum und eine etwa 2 cm lange Ingwerwurzel.

Nüsse und Gemüse als fleischlose Alternative

Die Zubereitung beginnt mit dem Schneiden von Zwiebeln, die dann in Öl angedünstet werden. Die fein gemahlenen Nüsse werden mit der Brühe, Semmelbröseln und ausreichend Salz und Pfeffer vermengt. Zusammen mit den zwiebeln, Wasser und mehr Öl entsteht so ein schmackhafter Teig. Dann sind die rote Beete, Ingwer und Möhren dran. Bestreut mit Salz, Zucker und Zitronensaft kurz ziehen lassen. Dann kommt der Rest der Zutaten dazu – also der zerkrümelte Tofu, Sojasoße, zerdrückte Knoblauchzehen und Gewürze.

Nachdem die beiden Massen im Kühlschrank ziehen konnte, kommt die Hälfte der Nussmasse in eine Auflaufform. Darauf kommt die andere Masse aus Rote Beete und Möhren, darüber der Rest vom Tofu. Die zweite Schicht Nussmasse folgt. Bei etwa 200 Grad baucht der Nussbraten eine knappe Stunde. Selbst die typische Bratenkruste bildet sich bei dem vegetarischen Weihnachtsschmaus! Wer nicht auf typische Bratensoße steht, kann es auch mit exotischeren Varianten versuchen, etwa einer feinen Soße aus Pilzen und Rotwein.

Herbstgemüse Kürbis – gesund und lecker 20.11.12

Der Kürbis ist eine Frucht reichhaltig an Vitaminen und Mineralstoffen. Seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden auch in der Medizin eingesetzt. - Foto von: © panthermedia.net/ galamik (Galina Starintseva)

Der Kürbis ist eine Frucht reichhaltig an Vitaminen und Mineralstoffen. Seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden auch in der Medizin eingesetzt. - Foto von: © panthermedia.net/ galamik (Galina Starintseva)

Der Kürbis ist eine beliebte Herbstfrucht, besonders an Halloween. In Deutschland ist die Verarbeitungen des Kürbis beim Kochen jedoch noch recht unpopulär. Dabei ist der Kürbis eine Powerfrucht, wenn man sich seine gesunden Inhaltsstoffe ansieht.

Zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe

Kürbisfleisch ist reich an Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen und mit seinem Wassergehalt von 80-90 Prozent bei einem Fettgehalt von 0 Prozent der ideale Schlankmacher. Vitamin C und E sowie verschiedene B-Vitamine und Vorstufen des A-Vitamins machen den Kürbis im Winter zu einem hervorragenden Lieferanten von Vitaminen. Enthaltene Mineralien wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sind ebenfalls gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Auch die Samen finden in der Medizin Verwendung, beispielsweise bei der Heilung gutartiger Prostatavergrößerung, Blasen- und Prostataleiden. Das im Fleisch enthaltene Selen und die Carotinoide schützen vor Krebs.

Verarbeitung in vielen Formen möglich

Um die wirkungsvollen Inhaltsstoffe des Kürbis den ganzen Winter lang nutzen zu können, muss er richtig gelagert werden. Am besten bekommt ihm eine Temperatur von 10-15 Grad Celsius und eine nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Mus verarbeitet kann er bis zu 6 Monate im Tiefkühler eingefrostet werden. Die meisten Küsbissorten sind Speisekürbisse, nur wenige enthalten einen Bitterstoff namens Cucurbitacin. Ob der Kürbis genießbar ist, erkennt man an einer Geschmacks- und Geruchsprobe beim Aufschneiden der Frucht. Riecht und schmeckt er bitter, ist der Kürbis zum Verzehr ungeeignet. Viele verschiedene Sorten ermöglichen eine vielfältige Verarbeitung in der Küche. Besonders beliebt ist die klassische Kürbissuppe. Man kann den Kürbis auch als Rohkost verwenden oder ihn füllen. Mit süßeren Sorten, die ein weicheres Fruchtfleisch haben, lassen sich hervorragend Marmeladen kochen.

Tricks zum Öffnen des Kürbis

Bei der Verarbeitung sollte man beachten, dass manche Kürbisse schwer zu knacken sind. Die Schale lässt sich gut mit einem handelsüblichen Gemüseschäler entfernen, da sie, anders als manche Menschen denken, eher dünn ist. Das Fruchtfleisch hingegen ist mit dem Küchenmesser oft schwierig zu schneiden. Abhilfe schaffen hier einfache Tricks. Man kann den Kürbis aus einer Höhe von ca. einem Meter fallen lassen, so bekommt er meist einen Riss und lässt sich besser anschneiden. Kleinere Kürbisse kann man für 30-40 Minuten bei 150 Grad in den Backofen stellen, danach lässt sich das Fleisch leichter bearbeiten.