Der Heiler

Ratgeber für Körper, Seele und Gesundheit

Der Morgen danach – Anti-Kater-Frühstück 05.01.12

Verkatert © detailblick - Fotolia.com

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Rund um den Jahreswechsel sind viele in Feierlaune: Festtage, Familientreffen, Silvesterpartys – oft wird feuchtfröhlich gefeiert, so dass es am Morgen danach ein böses Erwachen gibt. Kater-Symptome sind Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Sie treten auf, wenn der Körper mit den Alkoholmengen am Vorabend überfordert war. Oft merkt man das zu spät: Der Organismus kann Alkohol zwar schnell aufnehmen, aber nur sehr langsam abbauen. Dieses Ungleichgewicht sorgt unter anderem dafür, dass vermehrt Wasser über die Nieren abgegeben wird. Das ist eventuell schlecht für den Kreislauf, kann Ursache der Kopfschmerzen sein und sorgt vor allem für Durst, den man am besten mit Wasser, Kräutertee oder Fruchtschorlen stillt. 

Wem morgens vom abendlichen Trinken übel ist, der sollte zuerst einmal nichts essen und ausreichend trinken. Wenn sich dann doch der Hunger meldet, sollte man überlegen, worauf man wirklich Appetit hat. Besonders beliebt sind salzige und saure Speißen wie Laugengebäck. Rollmops, saure Gurken oder Heringssalat. Ein deftiges Frühstück ist nach einer durchfeierten Nacht der beste Katerkiller. Dazu trinkt man am besten Kaffe, da Koffein den Kreislauf anregt. Das ideale Katerfrühstück soll die Verluste ausgleichen, also Kreislauf und Stoffwechsel anregen und die Durchblutung fördern. 

Durch die Unterzuckerung hat man oft Heißhunger auf Würziges und Deftiges. Hier kann man sich zum Beispiel ein Brot mit Lachsschinken und Kräuterquark machen, garnierte Rollmöpse, roten Heringssalat oder Erbsen-Eintopf mit Schinken. 

Gesund und lecker: Der Granatapfel 12.12.11

Granatapfel © Jiri Hera - Fotolia.com

Granatapfel © Jiri Hera - Fotolia.com

Der Granatapfel, gesund und betörend. Die Frucht der Götter wird nicht ohne Grund als Elixier des Lebens gesehen. Seit der griechischen Antike wird der Granatapfel in Verbindung mit der Unterwelt, Hades und Persephone zusammengebracht. Man sagt sich, der Unterweltgott Hades entführte Persephone. Er führte sie in die Unterwelt. Zeus erlaubte ihr jedoch wieder zurückzukehren, doch nur, wenn sie nichts in der Unterwelt gegessen hatte. Doch bevor sie wieder nach Hause durfte, drückte Hades dem Mädchen sechs Granatapfelkerne in den Mund. Auf Grund dessen, musste sie ein Drittel des Jahres bei Hades verbringen. Den Rest des Jahres durfte sie zu ihrer Mutter Demeter. Auch Hera, Athene und Aphrodite hatten mit der Frucht zu tun. Sie stritten und die Krone der Schönsten von ihnen. Paris, der Trojaner, überreichte schlussendlich Aphrodite als Zeichen der Schönheit einen Granatapfel. 

Heutzutage ist der Granatapfel etwas aus der Mode gekommen, obwohl er so gesund und wohlschmeckend ist, denn der Granatapfel besitzt einen hohen Gehalt an bioaktiven Inhaltsstoffen. Zudem enthält er Flavonoide, Polyphenole wie Punicalagin, Anthocyane, Ellagitannin, Crosmine, Gallussäure und Ellagsäure. Diese wirken sich positiv auf die Zellreifung aus. Zudem enthält der Granatapfel Kalium, Antioxidantien, Vitamin C, E, Beta-Karotin, Selen, Kupfer und Zink. Wem das noch nicht genug ist, ein Granatapfel ist reich an Magnesium, Kalzium und Eisen. Menschen, die abnehmen möchten und deswegen auf ihre Ernährung achten sei gesagt, der Granatapfel ist der ideale Begleiter, denn er hat zudem sehr wenige Kalorien.

Gegessen werden die roten Kerne. Sie schmecken himbeerig und leicht süß-säuerlich. Damit man die Kerne nicht verletzt, sollte man die Frucht lediglich anschneiden und auseinanderbrechen. Wer Kerne an sich nicht mag, der sollte es mit einem Granatapfelsaft versuchen. Dieser ist wie eine Geschmacksexplosion, die munter und lebendig macht. 

Die richtigen Praxisräume finden 07.12.11

Praxis © arsdigital - Fotolia.com

Praxis © arsdigital - Fotolia.com

Bei der Suche nach geeigneten Praxisräumen für Heilpraktiker müssen einige Besonderheiten bedacht werden, ganz anders als etwa bei der Suche nach den eigenen vier Wänden oder dem passenden Objekt für ein Ladengeschäft. Es ist natürlich offensichtlich, dass die Praxisräume auch leicht von Behinderten aufgesucht werden können sollten, dass eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bestehen sollte und es auch eine Toilette für die Patienten geben muss, besser noch zwei für die beiden Geschlechter. Deutscher Markt für Immobilien ist dank zahlreicher Immobilien-Suchportale gerade für Freiberufler und Gewerbetreibende deutlich übersichtlicher geworden. Bei der Suche nach geeigneten Praxisräumen sollte man also schnell fündig werden.

Weniger Menschen wissen, dass es zunächst einer behördlichen Genehmigung für die in Frage kommende Objekte bedarf. Denn nicht in jeder Räumlichkeit darf laut Gesetz eine Praxis eröffnet werden. Oft ist eine Nutzungsänderungs-Genehmigung nötig, die die Behörde vor Ort ausstellen kann. Diese Fragen müssen unbedingt vor dem Kauf oder dem Unterzeichnen eines Mietvertrags geklärt werden, sonst kann es zu einem kost- und zeitspieligem Ordnungsverfahren kommen, das im schlechtesten Fall damit endet, dass die Weiterführung der Praxis nicht gestattet wird. Auch wenn sich zuvor Büroräume in den Räumlichkeiten befanden, ist eine Umnutzung als Praxis keineswegs per se gestattet. Möglich ist auch ein Vertragsabschluss unter Vorbehalt, natürlich dem, dass die Räume auch wirklich als Praxis benutzt werden dürfen.

Vorsicht ist auch bei der Gesamtkalkulation angebracht. Hier müssen lange Anlaufzeiten eingerechnet werden, ebenfalls der Fall, dass alles nicht wie gedacht funktioniert und weitere kostenspielige Veränderungen nötig werden. Zahlreiche Fördermittel, wie das Existenzgründer-Darlehen, können den ersten Schritt in die Selbstständigkeit als Heilpraktiker enorm vereinfachen.

 

Tippe für einen gesunden Herbst 09.11.11

Wenn die Blätter fallen und die Tage kälter werden ist es soweit: der Herbst ist da und die kalte Jahreszeit beginnt. Das bedeutet für den Menschen zum einen, dass er sich auf kältere Temperaturen einstellen muss und zum anderen, dass er im Dunklen aufsteht und im Dunklen nach Hause kommt – wenn er denn berufstätig ist und früh anfängt zu arbeiten. Allerdings sind das die wenigsten Probleme, mit denen sich Menschen im Herbst und Winter herumschlagen müssen. 

Der Umbruch vom Sommer mit seinen meist warmen Temperaturen und langen Tagen zum dunklen und kalten Herbst, stellt viele Menschen vor dem Problem, dass sie sich in dieser Zeit meist schlapp, demotiviert und kraftlos fühlen. Teilweise kann das sogar zu Depressionen führen und das nicht einmal im selten. Der Grund ist schnell gefunden: Wer sich im Sommer noch agil und motiviert bewegt, kraucht im Herbst auf den Fußsohlen daher, weil die Sonneneinstrahlung einfach geringer ist, als noch im Sommer. Sonnenlicht ist sehr wichtig für den menschlichen Organismus, weil dadurch Hormone angeregt werden, die einen zur Höchstform auflaufen lassen.

Im Herbst jedoch schaltet der Körper meist einen Gang herunter, weil das Hormon Melatonin ausgeschüttet wird. Dies ist auch der als “Schlafhormon” bekannte Stoff, der dafür sorgt, dass der Körper den Stoffwechsel herunterschaltet. Hierbei gilt es dieses Loch zu überwinden, damit man nicht in die Depression verfällt, wie es einige Menschen fast jeden Herbst widerfährt. Hierbei sind vor allem eine richtige und ausgewogene Ernährung sehr wichtig, denn es sollte darauf geachtet werden, dass der Körper genug Vitalstoffe zu sich nimmt. Was auch hilft – trotz Demotivation –, ist Bewegung. Die Sonne kann man im gesunden Maße durch das Solarium ersetzen. 

Achtet man also auf eine gesunde Ernährung und nimmt einige Tricks zur Hand, sollte der Herbst kein Problemfall mehr sein. Und falls doch, Johanneskrauttee bewirgt Wunder. 

Vitamine für den Winter 18.10.11

Viel Vitamin C, Foto von Jakob Hürner/flickr.com

Viel Vitamin C, Foto von Jakob Hürner/flickr.com

Ein strenger Winter leitet oftmals auch uns Menschen an, dich reichlich Nahrungspolster anzuschaffen, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. So greift man, statt zu gesundem Obst und Gemüse, eher zu den deftigen und fettigen Köstlichkeiten.

Doch gerade zu dieser Zeit, ist die Zufuhr von Vitaminen durch Obst oder Rohkost besonders wichtig für den Körper. Fittness, Wellness und vor allem auch eine vollwertige, gesunde Ernährung, dürfen auch im Winter nicht vernachlässigt werden. Dabei geht es nicht nur um das körperliche Wohlbefinden, denn die Vitamine sorgen für die Stärkung des Immunsystems und sind dabei ebenso ein wichtiger Energielieferant. Die richtige Ernährung unterstützt simit auch nachhaltig die Gesundheit. Dabei fällt es nicht immer leicht, unter den süßen Verlockungen der Winterzeit, immer die richtige Auswahl zu treffen.

Um sich immer an die wichtigen Vitamine zu erinnern, sollte sich im EInkaufskorb stets eine bunte Auswahl an Früchten und Gemüse befinden, die zu Hause dann bestenfalls noch appetitlich auf Tischen und in Schalen drapiert werden, wo sie für jeden Bewohner gut zu sehen sind. Einen besonderen Augenschmaus bieten hier natürlich exotische Früchte, wie der Granatapfel oder die Papaya. So kann auch die Chipstüte beim Fernsehabend auch einmal durch einen Rohkostteller mit passendem Dip eingetauscht werden.

Beachten sollte man außerdem, zu allen Hauptmahlzeiten, eine passende Beilage in Form von Obst oder Gemüse vorzubereiten, um so ganz leicht den Grundbedarf der wichtigen Vitamine abdecken zu können. Schon zum Frühstück darf es ein Apfel oder eine Orange sein, zum Mittag zum Beispiel der klassische Blumenkohl und ein Nachtisch in Form von leckerem Obstsalat.

Das Herbstgemüse 19.09.11

Chinakohl, Foto von Andreas./flickr.com

Chinakohl, Foto von Andreas./flickr.com

Der Herbst hat kulinarisch einiges zu bieten. Vor allem Chinakohl, Staudensellerie, Fenchel und Rote Beete gehören zu seinem reichhaltigen Angebot. Die schmecken nicht nur lecker, sondern bringen auch wertvolle Vitamine und Mineralien für den menschlichen Organismus mit.
Der Chinakohl gehört seit etwa drei Jahrzehnten auch zum deutschen Sortiment des Herbstgemüses und ist besonders wegen seines herb-nussigen Geschmacks beliebt. Vor allem bei deftigen Gerichten sorgt er für einen ausgleichenden Kontrast und liefert viel Vitamin C und Folsäure. Will man den Chinakohl in der Küche verwenden, ist es wichtig, auf einen festen Kopf und einen sauberen, hellen Strunk ohne Verfärbungen zu achten. Am besten kommt sein Geschmack roh geschnitten, zusammen mit einem sahnigen, und leicht süßen Senfdressing zur Geltung.
Unverwechselbar durch seine leichte Anisnote, ist der Fenchel. Beim Geschmack dieses bekannten Herbstgemüses scheiden sich die Geister, doch fest steht, dass es dem Körper Vitamin C, A und E liefert und reich sowohl an Kalium als auch an ätherischen Ölen ist. Entsprechend zubereitet, kann der Fenchel sich auch positiv auf die Verdauung auswirken, doch auch für ganze Gerichte ist das Gemüse geeignet. So kann es klein geschnitten zusammen mit Möhrenstreifen, Zwiebeln und Gemüsebrühe gedünstet, anschließend mit Sahne, Gewürzen und Zitrone verfeinert und dann mit Ziegenfrischkäse und Nudeln angerichtet werden. So einfach lässt sich mit Fenchel ein kalorienarmes und gesundes Gericht zaubern.
Während der klassische Knollensellerie einen eher scharfen Geruch hat, wird der mildere Staudensellerie immer beliebter.  Auch hier sind eine Menge Vitamine enthalten, die für den Energiehaushalt von großer Wichtigkeit sind. So sorgt er zum Beispiel für die richtige Würze bei einem Nudelsalat. Außerdem kann er bei kleinen Partys die gesündere Alternative zu Chips bei verschiedenen Kräuterdips sein. Rote Beete ist von September und November auf den Märkten erhältlich und sollte vor der Verwendung gründlich gesäubert werden. Anschließend kann sie zu einem fruchtigen Salat werden.

Die Mittagsmüdigkeit überwinden 04.08.11

Müdigkeit am Tag, Foto: ulrichkarljoho_flickr

Viele beschäftigte kennen das obligatorische Loch der Müdigkeit in der Mittagspause. Wenn es danach wieder an die Arbeit gehen soll würde man am liebsten davon laufen. Doch diese Müdigkeit lässt sich mit ein paar hilfreichen Tipps und Tricks vermeiden. Geht man nämlich in die Pause ist es eigentlich schon vorprogrammiert, dass danach ein geistiges Tief folgt. Daran liegt meist das Mittagessen. Denn Essen macht uns nun mal müde. Der Körper verschwendet Energie um die Verdauung anzukurbeln, und viel Blut fließt vom Kopf in den Magen.

Wer unter diesen Problemen leidet, sollte sich in der Mittagspause eine leichtere Mahlzeit zu Gemüte führen. Denn oftmals sind schwere Kantinenessen oder volle Teller aus dem Restaurant daran Schuld. Wer statt dessen lieber einen Salat isst oder wenigstens schwer verdauliche Inhalte des Essens weg lässt, wird danach zumindest schon mal ein bisschen wacher sein.

Auch Powernapping ist eine praktische Methode um die Müdigkeit weg zu bekommen. In Deutschland ist das weniger verbreitet, doch es wirkt tatsächlich. Es geht darum sich einfach zehn Minuten hinzulegen und so wieder zu neuer Konzentration zu finden.

Wer im Büro nicht die Möglichkeit hat sich ein wenig auszuruhen, sollte einige Schritte gehen. Ein kleiner Spaziergang am Tageslicht und der frischen Luft sorgt dafür, dass Körper und Geist zu neuer Energie finden können. Außerdem ist solch ein Spaziergang gut für die Verdauung, die ja wiederum auch mit der Müdigkeit zusammenhängt. Werden wir mit einer ordentlichen Portion Sauerstoff versorgt, fühlen wir uns auf Anhieb vitaler.

Präventiv können auch Sportarten wie Yoga und Pilates betrieben werden. Die bauen den Stress gleichmäßig und dauerhaft ab und sorgen für ein angenehmeres Wohlbefinden. Viel Bewegung im Alltag ist vor allem für diejenigen wichtig die sonst sehr viel zeit am Schreibtisch verbringen.

Gesund leben mit Rohkost 28.06.11

 

Rohkost, Quelle: Paul Golla / pixelio.de

Der Appetit auf frische Salate und saftige Tomaten wurd in der letzten Zeit zwar stark geschmälert, doch sollten wir und durch EHEC nicht die Lust an gesunder Ernährung verderben lassen. Rohkost ist ein wichtiger Teil einer gesunden und ausgewogenen Lebenweise und macht besonders im Sommer, wenn die Temperaturen hoch und das Angebot an frischem Obst und Gemüse reichhaltig ist, besonders viel Spaß.

Rohkost ist deswegen so wichtig für eine gesunde Ernährung, weil in dem ungekochten Obst und Gemüse noch alle wichtigen Vitalstoffe, die unser Körper benötigt, vorhanden sind. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Enzyme und Aromen.

Beim Kochen von Lebensmitteln werden die hitzeempfindlichen Vitamine zerstört und Mineralstoffe durch das Kochwasser ausgewaschen, damit gehen viele gute Bestandteile, die unseren Zellen beim Stoffwechsel helfen würden, verloren. In rohem Obst und Gemüse sind alles diese Teile noch enthalten und damit bringen sie dem Körper alle Dinge, die er für einen gesunden Stoffwechsel und damit einem gesunden Organismus benötigt. Und glauben Sie nicht, dass es eintönig sei, mehr Rohkost in den Alltag zu integrieren, oder dass man gar den ganzen Tag an einer Karotte nagen müsste. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten roh zu essen.

Mit bunten, kühlen Smoothies aus gefrorenem  Obst oder einer Gazpacho aus ungekochten Kirschtomaten kann man noch jeden Zweifler überzeugen. Oder mit einem exotischen Rucola-Erdbeer-Salat mit feinem Parmesan. Experimentieren mit rohem Gemüse und leckeren Soßen kann zu einer echten Leidenschaft werden. Wussten Sie, dass man Spinat auch roh als Salat essen kann, oder dass auch Rote Beete-Apfel-Salat mit Honig-Senf-Soße ganz toll schmeckt?

Auch auf die umstrittenen Sprossen, die im EHEC-Skandal für Aufsehen gesorgt haben, muss man nicht verzichten. Die kleinen Pflanzentriebe sind vollgestopft mit Vitaminen und echte Energie-Wunder. Man kann sie ganz einfach auch zu Hause ziehen. Einfach einen Teller mit einer feuchten Serviette auslegen und die Keime drauf geben. Einmal am Tag wässern und schon nach wenigen Tagen sprießt es auf ihrer Fensterbank.

Wenn die regelmäßig Rohkost in ihren Speiseplan aufnehmen, können sie Kleinanzeigen in denen für teure Nahrungsergänzungsmittel geworben wird, getrost vergessen. Sie werden es merken, Rohkost macht einen Unterschied und gerade im Sommer macht das bunte Essen richtig Spaß.

 

Die Deutschen und ihr Kaffee 12.05.11

Auch wenn das stereotype Bild eines Deutschen eigentlich immer ein Bier beinhaltet, noch vor dem Gerstensaft steht an der Beliebtheitsskala in Deutschland der Kaffee. 146 Liter trinkt jeder Deutsche davon im Durchschnitt pro Jahr, Bier liegt mit 116 Litern durchschnittlichem Pro-Kopf-Verbrauch weit abgeschlagen.

Diese Werte haben sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändert, und das liegt wohl auch daran, dass sich die Preise für Röstkaffee aus dem Supermarkt kaum verändert haben, und das obwohl die Preise von Rohkaffee und der Energie deutlich gestiegen sind. Dennoch, ein leichter Preisanstieg macht sich inzwischen auch hierzulande bemerkbar. Kostete ein Pfund Kaffee im Jahr 2010 noch durchschnittlich 3,76 Euro, so mussten die Verbraucher seit den letzten beiden Monaten bereits 3,92Euro für 500 Gramm Röstkaffee bezahlen. Für den deutschen Markt bedeutet das einen Umsatz von etwa 4,32 Milliarden Euro. Insgesamt verbrauchte der deutsche Markt 512.000 Tonnen Rohkaffee.

Kaffee ist längst nicht nur ein morgendlicher Muntermacher mehr, inzwischen ist er auch hier in Deutschland zum Lifestyle-Produkt geworden. Immer mehr Espresso-Bars und Cafés verwöhnen ihre Kunden mit Cappuccino, Latte Macchiato oder Café Creme. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Deutsche auch Espresso für zu Hause kaufen, und auch die Einzelportionen für die modernen Kaffeeautomaten werden immer beliebter. Trotz allem kann es der Deutsche m´nicht lassen: Der Filterkaffee ist immer noch Marktführer, und auch der lösliche Kaffee, über dessen Genuss Kaffeeexperten nur mit der Nase rümpfen können, ist in Deutschland beliebt. Aber wie, wann und welchen Kaffee man bevorzugt, bleibt ja gottlob immer noch jedem selbst überlassen.

 

So überstehen unsere Haustiere heiße Sommertage an besten 11.05.11

Sonne, Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

So überstehen unsere Haustiere die heißen Sommertage

Nicht nur für Menschen können die heissesten Tage im Jahr zur Qual werden, auch die Haustiere leiden unter zu hohen Temperaturen. Katzen und Hunde sind durch ihr Fell zwar vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, sie können aber deswegen auch nicht wie wir Menschen Hitze über die Haut abgeben. Sie haben nur die Möglichkeit, überschüssige Wärme über die Pfoten, das Maul und die Nase abgegeben. Es gibt einige Tricks, die unseren Haustieren die heißen Tage leichter machen können.

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass den Vierbeinern immer genügend frisches Wasser zur Verfügung steht, was im Optimalfall mehrmals am Tag erneuert wird. Auch auf Spaziergängen sollte immer eine Flasche Wasser mitgenommen werden. Gerade bei älteren Hunden muss auch darauf geachtet werden, dass dem Tier nicht zuviel körperliche Anstrengung zugemutet wird. Ausflüge mit dem Fahrrad oder exzessives Ballspielen sind besonders in der Mittagshitze tabu, das kann bei älteren Hunden zu einem Herzschlag oder einem Kreislaufkollaps führen. Ganz wichtig ist es auch, Tiere nicht in der prallen Sonne im Auto zu lassen. Auch eine geöffnete Scheibe oder ein Schiebedach kann nicht verhindern, das sich das Innere des Wagens immens aufheizt. Anzeichen für eine Überhitzung des Tieres sind starkes Hecheln, stark rotgefärbtes Zahnfleisch oder Taumeln und Erbrechen. Bei diesen Anzeichen ist es wichtig, das Tier schnellstmöglich an einen kühlen Ort zu bringen.

Generell gilt für alle Haustiere, ihnen die Möglichkeit zur Abkühlung zu geben. Das kann ein Vogelbad sein oder ein feuchtes Handtuch im Käfig. Die Hauptsache ist dass der Käfig nicht in der prallen Sonne steht.