Der Kommentator

Ratgeber für Körper, Seele und Gesundheit

Abnehmtipps: Walking statt Joggen 18.01.13

Walking im Winter - Foto von: © panthermedia.net Wenzel Fickert

Walking im Winter - Foto von: © panthermedia.net Wenzel Fickert

Walking hat nicht den allerbesten Ruf. Viele haben sofort alte Menschen oder Gruppen mit stark Übergewichtigen vor Augen, die mit Stöcken bewaffnet gemütlich spazieren gehen und das als Sport deklarieren. Walking ist das Jogging für die, die das richtige Laufen nicht mehr bewältigen – so das Vorurteil. Dabei hat Walking einige eindeutige Vorteile und eignet sich perfekt zum Verbrennen von Kalorien.

Erdung durch Walking

Walker haben immer einen Fuß auf dem Boden, und dementsprechend mehr Erdung, die dabei helfen kann, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Wird zusätzlich auf eine bewusste Atmung geachtet, bauen sich Stresshormone ab und der Kopf wird wieder klar und frei. Die Belastung beim Walken liegt im aeroben Trainingsbereich, solange das richtige Tempo eingehalten wird. Das liegt bei 6 bis 8 Stundenkilometern, einem Tempo, in dem wir eigentlich in einen Laufschritt fallen würden.

Sauerstoffversorgung und Muskelaufbau

Durch das Walken werden nicht nur unsere Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt und Fettdepots angegriffen, es kann auch dabei helfen, den Östrogenspiegel im Blut niedrig zu halten. Das wiederum verringert das Risiko auf Brustkrebs. Die Gefahr auf einen Herzinfarkt wird sogar um satte 35% gesenkt. Auch der Knochenstoffwechsel wird angeregt, was Osteoporose vorbeugen kann.

Die gelenkschonende Alternative

Walking ist nicht nur einfach zu erlernen, auch ist es eine gelenkschonende Alternative zum Joggen. Die fehlende Flugphase hat zur Folge, dass die Gelenke keinen Aufprall abfedern müssen und so geschont werden. Das ist besonders für ältere oder übergewichtige Menschen von Vorteil. Ein schwaches Bindegewebe wird ebenfalls geschont. Die Venen werden gekräftigt, was wiederum Krampfadern und Besenreisern vorbeugen kann. Muskeln in Po, Beinen, Bauch und Rücken werden aktiviert, was das Walking zu einem Sport macht, der viele Fitnessübungen ersetzen oder unterstützen kann.

Neben diesen zahlreichen positiven Eigenschaften auf unseren Körper kann sich Walking auch positiv auf unser psychisches Wohlbefinden und sogar auf unsere Kreativität auswirken. In der frischen Luft arbeitet das Gehirn besser und Ideen oder Problemlösungen fliegen uns geradezu zu.

Vegetarische Weihnachten: Nussbraten 13.12.12

Die vegetarische Alternative - Foto von:  © Marco Mayer - Fotolia.com

Die vegetarische Alternative - Foto von: © Marco Mayer - Fotolia.com

Wer behauptet denn, dass an Weihnachten nur Fleischfresser auf ihre Kosten kommen? Auch für Vegetarier gibt es tolle Alternativen zu Braten und Ko, die aus dem Weihnachtsessen ein echtes Highlight machen. Ein solches Gericht ist der Nussbraten, der sich hervorragend mit Knödeln und Rotkohl kombinieren lässt – traditionell weihnachtlich eben!

Der vegetarische Weihnachtsbraten

Für den vegetarischen Braten braucht man 5 Esslöffel Olivenöl, 300 g Cashewnüsse, einen Teelöffel Zucker, zwei Esslöffel Gemüsebrühe und Knoblauchzehen, etwa 200g Rote Bete, ein bis zwei Möhren, zwei bis drei Semmelbrösel, einen Esslöffel Senf, 300g Tofu oder eine alternative Füllung, zwei Zwiebeln, Zitronensaft und natürlich herkömmliche Gewürze wie Salz, Pfeffer, Thymian, Sojasoße. Am besten frisch vom Markt oder der Gemüseabteilung besorgt man sich Petersilie, Basilikum und eine etwa 2 cm lange Ingwerwurzel.

Nüsse und Gemüse als fleischlose Alternative

Die Zubereitung beginnt mit dem Schneiden von Zwiebeln, die dann in Öl angedünstet werden. Die fein gemahlenen Nüsse werden mit der Brühe, Semmelbröseln und ausreichend Salz und Pfeffer vermengt. Zusammen mit den zwiebeln, Wasser und mehr Öl entsteht so ein schmackhafter Teig. Dann sind die rote Beete, Ingwer und Möhren dran. Bestreut mit Salz, Zucker und Zitronensaft kurz ziehen lassen. Dann kommt der Rest der Zutaten dazu – also der zerkrümelte Tofu, Sojasoße, zerdrückte Knoblauchzehen und Gewürze.

Nachdem die beiden Massen im Kühlschrank ziehen konnte, kommt die Hälfte der Nussmasse in eine Auflaufform. Darauf kommt die andere Masse aus Rote Beete und Möhren, darüber der Rest vom Tofu. Die zweite Schicht Nussmasse folgt. Bei etwa 200 Grad baucht der Nussbraten eine knappe Stunde. Selbst die typische Bratenkruste bildet sich bei dem vegetarischen Weihnachtsschmaus! Wer nicht auf typische Bratensoße steht, kann es auch mit exotischeren Varianten versuchen, etwa einer feinen Soße aus Pilzen und Rotwein.

Herbstgemüse Kürbis – gesund und lecker 20.11.12

Der Kürbis ist eine Frucht reichhaltig an Vitaminen und Mineralstoffen. Seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden auch in der Medizin eingesetzt. - Foto von: © panthermedia.net/ galamik (Galina Starintseva)

Der Kürbis ist eine Frucht reichhaltig an Vitaminen und Mineralstoffen. Seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden auch in der Medizin eingesetzt. - Foto von: © panthermedia.net/ galamik (Galina Starintseva)

Der Kürbis ist eine beliebte Herbstfrucht, besonders an Halloween. In Deutschland ist die Verarbeitungen des Kürbis beim Kochen jedoch noch recht unpopulär. Dabei ist der Kürbis eine Powerfrucht, wenn man sich seine gesunden Inhaltsstoffe ansieht.

Zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe

Kürbisfleisch ist reich an Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen und mit seinem Wassergehalt von 80-90 Prozent bei einem Fettgehalt von 0 Prozent der ideale Schlankmacher. Vitamin C und E sowie verschiedene B-Vitamine und Vorstufen des A-Vitamins machen den Kürbis im Winter zu einem hervorragenden Lieferanten von Vitaminen. Enthaltene Mineralien wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sind ebenfalls gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Auch die Samen finden in der Medizin Verwendung, beispielsweise bei der Heilung gutartiger Prostatavergrößerung, Blasen- und Prostataleiden. Das im Fleisch enthaltene Selen und die Carotinoide schützen vor Krebs.

Verarbeitung in vielen Formen möglich

Um die wirkungsvollen Inhaltsstoffe des Kürbis den ganzen Winter lang nutzen zu können, muss er richtig gelagert werden. Am besten bekommt ihm eine Temperatur von 10-15 Grad Celsius und eine nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit. Zu Mus verarbeitet kann er bis zu 6 Monate im Tiefkühler eingefrostet werden. Die meisten Küsbissorten sind Speisekürbisse, nur wenige enthalten einen Bitterstoff namens Cucurbitacin. Ob der Kürbis genießbar ist, erkennt man an einer Geschmacks- und Geruchsprobe beim Aufschneiden der Frucht. Riecht und schmeckt er bitter, ist der Kürbis zum Verzehr ungeeignet. Viele verschiedene Sorten ermöglichen eine vielfältige Verarbeitung in der Küche. Besonders beliebt ist die klassische Kürbissuppe. Man kann den Kürbis auch als Rohkost verwenden oder ihn füllen. Mit süßeren Sorten, die ein weicheres Fruchtfleisch haben, lassen sich hervorragend Marmeladen kochen.

Tricks zum Öffnen des Kürbis

Bei der Verarbeitung sollte man beachten, dass manche Kürbisse schwer zu knacken sind. Die Schale lässt sich gut mit einem handelsüblichen Gemüseschäler entfernen, da sie, anders als manche Menschen denken, eher dünn ist. Das Fruchtfleisch hingegen ist mit dem Küchenmesser oft schwierig zu schneiden. Abhilfe schaffen hier einfache Tricks. Man kann den Kürbis aus einer Höhe von ca. einem Meter fallen lassen, so bekommt er meist einen Riss und lässt sich besser anschneiden. Kleinere Kürbisse kann man für 30-40 Minuten bei 150 Grad in den Backofen stellen, danach lässt sich das Fleisch leichter bearbeiten.

Gesundes Herbstgemüse 25.10.12

Kohl ist dank seiner Kalorienarmut und Vielseitigkeit das optimale Herbst und Wintergemüse - Foto von: © Serghei Velusceac - Fotolia.com

Kohl ist dank seiner Kalorienarmut und Vielseitigkeit das optimale Herbst und Wintergemüse - Foto von: © Serghei Velusceac - Fotolia.com

Die Temperaturen sinken immer weiter, die Blätter fallen von den Bäumen – Herbst und Winter kommen unaufhaltsam auf uns zu. Jetzt heißt es wieder, den Körper auf die kommenden Monate einzustellen und auch die Ernährung den äußeren Umständen anpassen. Auch in der eher unwirtlichen Jahreszeit können wir auf eine große Anzahl Früchte und Gemüsesorten zurückgreifen. Diese versorgen uns an kalten Tagen mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.

Obsternte im Herbst

Insbesondere auf Äpfel und Birnen können wir uns in den Herbstmonaten verlassen. Sie sind auch von September bis November erntereif und liefern uns sekundäre Pflanzenstoffe und verschiedene Vitamine, die die Abwehrkräfte unseres Körpers stärken. Dazu kommen Aprikosen und Quitten im Oktober, wobei Zweiter zusätzlich im November erhältlich sind.

Gemüse satt

Was das Gemüse anbetrifft, so ist die Palette an Herbstlichem noch deutlich abwechslungsreicher, als es beim Obst der Fall ist. Hier können sich die Menschen über Spinat, Champignons, verschiedene Salat- und Kohlsorten, Tomaten, Zwiebeln, Mais und vieles mehr freuen. Je mehr es auf den Winter zugeht, desto kürzer wird zwar die Liste, allerdings reicht das Angebot auch im November immer noch für reichhaltige Mahlzeiten, die gesund sind und gut schmecken.

Kohl: Gesunder Allrounder

Vor allem Kohl gibt dem Menschen viele Stoffe, die er zum gesunden Leben braucht. Zu nennen sind hier vor allen Dingen Kalium und Vitamin C sowie die große Anzahl an Ballast- und Mineralstoffen. Hinzu kommt, dass man sich nicht zwangsläufig, nur weil es sich um die kalte Jahreszeit handelt, Winterspeck anfuttern muss. Kohl ist im Allgemeinen kalorienarm und belastet, trotz seiner gesunden Inhaltsstoffe, nicht das Körpergewicht. Ein weiteres Argument für die häufige Verarbeitung von Kohlgemüse ist die vielseitige Verwendbarkeit. Egal zu welchem Gericht, Kohl passt (beinahe) immer. Da es so viele unterschiedliche Sorten gibt (Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli usw.), müsste auch für jeden Geschmack der passende Kohl dabei sein.

Abnehmen beginnt im Kopf – Belohnungen helfen 01.10.12

Wer Sport macht, fühlt sich glücklich  - Foto von: © Kzenon - Fotolia.com

Wer Sport macht, fühlt sich glücklich - Foto von: © Kzenon - Fotolia.com

Jeder, der es schon mal versucht hat, abzunehmen, weiß, wie schwierig es manchmal sein kann, sich diszipliniert an seinen Abnehmplan zu halten. Dabei braucht man immer wieder Motivation – entweder von Freunden oder ganz einfach von den Erfolgen, die man bereits erzielt hat. Der Blick in den Spiegel oder die nächste (kleinere) Größe, die man erreicht hat, sind dabei die beste Motivation, die es nur geben kann, um tapfer durchzuhalten. Es ist für jeden eine großartige Belohnung für die vielen Mühen und Disziplin, wenn man weiß, dass man Erfolg hat in dem, was man sich vor Wochen oder gar Monaten vorgenommen hat.

Doch wir brauchen Belohnungen auch in Zeiten, wenn wir nicht sehr viel erreicht haben. Es kann zum Beispiel sein, dass Sie Ihre Erfolge darin messen, wie viel Sie abgenommen haben. Aber es gibt Phasen, in denen Sie nicht viel abnehmen, weil Sie Fett abbauen, dafür aber Muskeln aufbauen. Auch in solchen Momenten sollte man sich eine Belohnung gönnen. Das hilft einem auf jeden Fall, sich am nächsten Tag erneut an seinen Abnehmnplan zu halten.

Dass Belohnungen wichtig sind, kann man daran erkennen, dass unser Körper über ein eigenes eingebautes Belohnungssystem verfügt. Manche Hormone werden ausgeschüttet, wenn wir etwas tun, was unserem Körper gut tut. Wenn wir uns als Belohnung fürs Erreichte etwas gönnen, werden Endorphine ausgeschüttet – und das wiederum motiviert uns, uns weiter gesund zu ernähren und Sport zu treiben. So kommen wir unserem Wunschgewicht näher.

Sich für die geleistete Disziplin zu belohnen, das kann man natürlich auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Manch einer kauft sich ein neues Parfum, andere gehen shoppen, online oder in der Shopping-Mall und gönnen sich endlich den lang ersehnten Pulli von Jack&Jones, weil sie sich genau diese Marke sonst nicht leisten wollen. Wieder andere treffen sich einfach wieder mit Freunden und gehen zusammen ins Kino, gönnen sich eine Massage oder Besuch beim Friseur. Auch ein langer entspannter Spaziergang im Park kann einem gut tun. Die Art der Belohnung sollte also jeder selbst bestimmen, aber sie sollte unbedingt auch im Verhältnis zum Geschafften stehen. Und natürlich sollte man sich nicht mit Süßigkeiten belohnen, sondern mit angenehmen Erlebnissen oder kalorienarmen und gesunden Sachen.

Gesund aber günstig – Gesunde Ernährung für wenig Geld 03.09.12

 

Gesundes Gemüse

Gesundes Gemüse

Gut essen will jeder gerne – viel Geld dafür ausgeben jedoch nicht. Es kann statistisch verbürgt werden, dass sich mehr Deutsche bewusster ernähren würden, wenn sie das nötige Kleingeld dafür in der Tasche hätten. Dieser Statistik liegt jedoch der Trugschluss zugrunde, dass eine gute Ernährung automatisch teuer sein muss – das stimmt nämlich nicht, beziehungsweise nur bedingt. So hilft es in vielen Fällen schon, unnütze Dickmacher einfach wegzulassen, um sich von dem Ersparten ein hochwertigeres Produkt kaufen zu können.

Weiterhin kann gespart werden, wenn man Fertigprodukte im Regal stehen lässt und stattdessen selbst zum Kochlöffel greift. Studien aus den USA haben ergeben, dass Fertigprodukte in der Summe teurer sind als selbst zusammengewürfelte Speisen. Die Kosten für eine gesunde Ernährung bleiben ebenfalls moderat, wenn sich beim Einkauf darauf konzentriert wird, ein ausgewogenes Verhältnis der Lebensmittel zu erzielen. Orientiert man sich an ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen, so fährt man richtig und günstig. Die Faustregel hier sollte lauten: viel Gemüse, wenig Fleisch. Statt Fleisch und Fisch gibt es im Idealfall auch mal Bohnen und Linsen. Auch empfiehlt es sich, regionale sowie saisonale Produkte in den Einkaufskorb zu legen. Wohnt man eher ländlich, können diese auch direkt beim Bauern gekauft werden, denn dort gibt es zweierlei garantiert: gute Preise und frische Ware.

Generell gilt natürlich auch, dass Nahrung niemals weggeschmissen werden sollte. Wenn Sie von einem günstigen Angebot mehr kaufen, denken Sie daran, genüg Platz in Ihrer Kühltruhe einzurichten. Eine gemeine Einkaufs- und Geldfalle können sie außerdem umschiffen, wenn sie stets gesättigt einkaufen gehen, da ein leerer Magen oftmals einen übervollen Einkaufskorb zur Folge hat. Bei Beherzigung dieser wenigen Tipps werden Sie schnell merken, dass eine gesunde Ernährung vor allem etwas mit der Einstellung und weniger mit dem Geldbeutel zu tun hat.

panthermedia.net 5292677 Philipp Schweinitz

Arbeitsplatz Auto – Gesundheit schützen 08.08.12

Autofahren

Autofahren

Das Auto als Arbeitsplatz ist für viele Arbeitnehmer heute Realität. Täglich mehrere Stunden im Auto zu verbringen kann jedoch mit einigen gesundheitlichen Risiken einhergehen. Oft sollte man sich schon vor der Entscheidung für einen Dienstwagen genauer mit der Thematik auseinandersetzen, zumindest wenn man die Wahl hat. Dabei ist es zweitranging, ob man den Wagen in der richtigen Farbe gefunden hat oder ob die Lackierung schön glänzt. Vielmehr spielen folgenden Dinge andere wichtige Rolle.

Wer über eine längere Zeit in einem Auto sitzt oder gar das Auto als Arbeitsplatz nutzen muss, der hat es nicht selten mit Rückenproblemen zu tun. Um sich körperlich fit zu halten, sollte man sich die besten Möglichkeiten suchen, wie der Körper auch beim Autofahren entspannen kann. Das A und O bei einer langen Autofahrt ist der Sitz. Dieser sollte auf den eigenen Körper abgestimmt sein. Wer länger als drei Stunden pro Tag in einem Auto verbringt, der sollte sich überlegen, ob er seinen Sitz nicht auf den Rücken abstimmen lässt. Standardsitze können für den Körper nicht nur unbequem sein, sondern auch schädlich, da sie so gebaut sind, dass sie für einen kleinen und einen großen Menschen passen sollen. Ideal ist es, wenn man die Sitzhöhe, aber auch die Rücken- und Schulterlehne separat verstellen kann. Eine Lendenwirbelsäulen-Stütze und eine Dämpfung der Fahrzeugschwingungen können den Rücken vor schwerwiegenden Problemen schützen. 

Doch all diese Sonderanfertigungen haben überhaupt keinen Sinn, wenn man nicht richtig sitzt. So sollte die Rückenhaltung gerade sein und das Gesäß direkt an der Lehne gedrückt werden. Daneben sollte man an die Entfernung zu den Pedalen denken. Man sollte insbesondere darauf achten, dass auch beim durchgedrückten Pedal das Bein leicht angewinkelt bleibt.

Viele Menschen leiden unter Nackenschmerzen, die aber kann leicht verhindert werden. Man sollte darauf achten, dass der Sitz so eingestellt ist, dass man die Arme zum einen nicht immer anheben muss, denn daraus können die Verspannungen resultieren.

© panthermedia.net/Jürgen Fälchle

Vegetarische Produkte enthalten Tierbestandteile 07.08.12

Fleischliche Zusätze in angeblich vegetarischen Nahrungsmitteln sind keine Seltenheit

Fleischliche Zusätze in angeblich vegetarischen Nahrungsmitteln sind keine Seltenheit

Vegetarier aufgepasst: In vielen vermeintlich vegetarischen Produkten stecken doch tierische Bestandteile. Ob Chips, Tomatensuppe oder Frischkäse – anhand der Zutatenliste lässt sich für einen Laien meist gar nicht erkennen, dass er gerade Produkte mit tierischen Zusätzen wie Lab oder Fleischbestandteilen kauft.

Nicht nur für Vegetarier und Veganer ist die aktuelle Praxis eine Zumutung. Auch für Menschen, die bewusst nur bestimme Formen der Tierhaltung fördern oder auf übermäßig viel Fleisch verzichten wollen, ist die undurchsichtige Regelung ein großes Ärgernis. Daher rät die internationale Verbraucherorganisation Foodwatch auch zu einem neuen Gesetz, das zur Offenlegung aller Inhaltsstoffe zwingt. Denn viele tierische Bestandteile haben zur Zeit keine Deklarationspflicht, müssen also nicht auf der Inhaltsliste abgedruckt werden.

So etwa tierische Gelatine, die etwa aus Schweinehaut gewonnen wird. Die kommt in Fruchtsäften zum Binden von Vitaminen zum Einsatz, genauso wie bei Produktionsprozessen von Wein oder bei den meisten Quarks und Frischkäse-Produkten. Der Kunde, der sich im Geschäft einen Saft oder Quark kauft, ahnt meist nichts davon. In Bäckereien finden Aminosäuren aus Schweineborsten oder Federn häufig Anwendung, da sie das Mehl leichter knetbar machen. In Kartoffelchips sind viele Bestandteile von Schwein, Rind, Geflügel und Wild für das Aroma enthalten.

Nicht nur, dass zahlreiche tierische Stoffe nicht ausgewiesen werden müssen, auch treibt die Wirtschaft oftmals eine bewusste Irreführung. So heißt es bei Schokolade ohne Milch „Keine Milchbestandteile“, obschon sehr wohl ein geringer Anteil von Milch enthalten ist. Neben der Forderung nach einer klaren Kennzeichnungspflicht aller Inhaltsstoffe will Foodwatch deswegen auch eine genaue, bindende Definition eines Vegetariers und Veganers. Damit Vegetarier auch wirklich zugreifen können, wenn „Für Vegetarier“ draufsteht!

© mopsgrafik – Fotolia.com

Wassertrinken ist nicht immer gesund 02.07.12

© photocreo - Fotolia.com

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Als letzte große Wahrheit im Ernährungs-Dschungel galt: Wasser ist gesund. Selbst, als an allen Lebensmitteln, die einst als gesund gegolten hatten, etwas Schädliches entdeckt worden war, hatten Diätberater an Wasser nichts auszusetzen. Bei Wasser hieß es immer: Oft und viel davon trinken, ein Zuviel gibt es nicht. Doch Experten wie der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer wissen, dass man sehr wohl auch zu viel trinken kann.

Wenn man extreme Mengen von Wasser trinkt, also über fünf Liter pro Tag, kann Salzkonzentration im Blut abnehmen. Paradoxerweise löst dies das Selbe Gefühl aus, wie wenn der Körper auszutrocknen beginnt: Man bekommt Durst. Im Extremfall kann eine solche Wasservergiftung dazu führen, dass das Gehirn anschwillt, was lebensgefährlich ist. Das passiert zwar höchst selten – meist bei Menschen, die absichtlich und bewusst sehr viel trinken, wie Marathonläufer oder Frauen, die auf Diät sind. Doch es gibt hunderte dokumentierter Todesfälle wegen zu hohen Wasserkonsums. Die Annahme, man könne so viel Wasser trinken, wie man nur wolle, erweist sich somit als falsch. Schlechte Nachrichten für die Menschen, die Wasser als einzig gesunde Ersatzbefriedigung sahen, die keinerlei Nebeneffekte zeigt, und unbegrenzt konsumiert werden kann.

Wasservergiftungen sind sehr selten, und treten nur in Extremfällen auf. Wichtiger ist wohl ein anderes Argument gegen übermäßiges Trinken von Wasser: Die meisten positiven Effekte, die der alkoholfreien Flüssigkeit zugeschrieben werden, sind wissenschaftlich nicht belegt. Zwar ist es schon wichtig, einer Austrocknung vorzubeugen – so vermeidet man Kopfschmerzen, Nierensteine und Vergiftungserscheinungen, die bei einem Wassermangel im Körper austreten. Doch darüber hinaus gibt es keine wissenschaftliche Belege, dass im Fall von mehr Wasser besser wäre. Das sind schlechte Nachrichten für Mineralwasser-Firmen, welche diesen Wasser-Boom gestützt und von ihm profitiert haben.

Fitness und Sport im Urlaub 08.06.12

© pressmaster - Fotolia.com

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Urlaub ist für viele die schönste Zeit im Jahr. Endlich kann der Alltag mal hinter sich gelassen werden, der Stress des Lebens fällt ab und man kann neue Energie für die Zeit nach dem Urlaub tanken. Denn so lange man sich auch aus dem Alttag schleichen kann, er wird früher oder später wieder kommen. Daher schwören der Großteil der Reisenden auch auf einen Erholungsurlaub: Ausschlafen, Wellness, Baden, Sonnen, Lesen oder Schlemmen sind dabei ganz besonders wichtig. Ein Teil kann zudem bei Sightseeing und Kulturprogrammen entspannen. Nur die wenigsten machen aus ihrem Urlaub eher eine kleine Olympiade als einen Erholungstrip. Fitness- oder Sporturlaub ist vor allem für solche interessant, die sonst nur sehr selten Sport treiben können. Wer 14 Stunden am Tag im Büro arbeitet, von Konferenz zu Konferenz chauffiert wird und eigentlich nur den Fahrstuhl benutzt, hat zwangsläufig das Bedürfnis sich mal ordentlich auszupowern. Allgemein spricht man von Aktivurlaub, der vor allem mit einer vielfältigen Gestaltung punkten kann und garantiert nicht langweilig wird. Um sich über die Vielfalt des Aktivurlaubes zu informieren, eignet sich die Internetrecherche bestens. So kann man nicht nur über regionale Anbieter buchen, sondern auch Hotelreservierungen weltweit vornehmen. Die Auswahl ist groß und demnach das Setzen eines Schwerpunktes empfehlenswert, um die Buchung so einfach wie möglich zu gestalten.

Denn die Angebots-Palette ist riesig. Angefangen von den in den Urlaubshotels fast standardmäßig angebotenen Aktivitäten wie Tennis oder Fitness, haben spezielle Sporthotels ein deutlich breiteres Spektrum zu bieten: spezielle Fitness- und Aerobic-Kurse mit professionellen Trainern, geführte Wander- und Walking-Touren, Mountainbike-Trails durch das offene Gelände, Reiten am Strand, Kanu- und Kajak-Touren, Bergsteigen und vieles mehr. Für Anfänger haben die Sporthotels in der Regel Einsteiger-Programme im Angebot. Und am Ende bleibt meist immer noch Ziet für Wellness und Entspannung.